Monats-Archiv: Februar 2016

Telefonanlage zu Testzwecken

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Justin H.: Hallo, wir möchten in nächster Zeit unsere alte Telefonanlage gegen eine neue moderne Telefonanlage ersetzen. Wir beschäftigen uns schon über einen längeren Zeitraum mit den Leistungsbeschreibungen von Telefonanlagen verschiedener Hersteller und haben bereits einige Angebote. Da wir bei einer Neuanschaffung nicht die „Katze im Sack“ kaufen wollen, wäre die Frage, ob Sie auch Telefonanlagen bei uns am Standort zu Testzwecken zur Verfügung stellen und einrichten.

 

LT-Webteam: Hallo Herr H. und vielen Dank für die Anfrage. Um direkt Ihre Frage zu beantworten: Ja, diese Möglichkeit besteht. Wir bieten als Service eine Teststellung verschiedener Systeme aus unserem AVAYA Produktportfolio durch unser Systemhaus an, insbesondere für Telefonanlagen, Videokonferenzsysteme und Applikationen. Auch eine Teststellung im Bereich Netzwerktechnik inklusive WLAN ist möglich.

Die Teststellung am Kundenstandort erfolgt dabei immer in Absprache mit dem Kunden über einen vordefinierten Zeitraum. Die Teststellung wird von Anfang an durch qualifizierte Systemtechniker unseres Systemhauses begleitet. In der Regel beginnt eine Teststellung mit einer von uns durchgeführten Produktpräsentation. Im Anschluss wird das entsprechende System installiert und eingerichtet sowie den Ansprechpersonen Vorort erläutert. Des Weiteren wird jede Teststellung über den gesamten Zeitraum durch mit einem Testprotokoll beziehungsweise Testtagebuch begleitet. Weiterhin steht während des gesamten Testzeitraums der vollständige Produkt-Support durch unser Service-Team zur Verfügung.

Sie können eine Teststellung einfach und unkompliziert in unserem AVAYA-Shop beziehen. Folgen Sie dafür einfach diesem Link: Teststellung im AVAYA-Shop

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf: Telefonisch unter +49 (30) 986 003-198 oder per E-Mail an avaya-blog@lipinski-telekom.de.


Einheitliches Netzwerk-Management mit AVAYA Core Switch und vorhandener HP-Technik

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Otto O.: Hallo, liefern Sie im Bereich Netzwerktechnik auch Produkte und Komponenten von Hewlett Packard? Wir verwenden im Moment Hewlett Packard und möchten dies auch in Zukunft verwenden, da wir kein neues Netzwerk-Management und auch nicht alle Switche tauschen möchten. Wir möchten auch vermeiden, mit zwei Managementsystemen gleichzeitig zu arbeiten.

 

LT-Webteam: Nein, wir sind ein ausschließlich auf AVAYA spezialisiertes Systemhaus. In der Regel sind AVAYA-Switche bei gleichem Preis in Bezug auf die Prozessorleistung und Paketleitfähigkeit leistungsfähiger als Produkte von zum Beispiel Hewlett Packard oder Cisco. Zu den ersten beiden Punkten: Wenn Sie über eine Erneuerung des Core-Bereiches bzw. Rechenzentrums nachdenken, können wir Sie hier kompetent und aus Erfahrung beraten. AVAYA-Core-Switche sind in der Lage, Fabrikate anderer Hersteller auf sehr hohem Niveau zu steuern. Mit Split Multilink Trunking (SMLT) können die vorhandenen Etagenverteiler- und Zugangsswitche an den AVAYA-Core oder nächsten Netzwerknoten angeschlossen werden. Das Link Aggregation Control Protocol (LACP) sollten die bereits vorhandenen Switch – auch von anderen Herstellern – beherrschen. Daraus resultiert eine ausfallsichere Anbindung der peripheren Netzwerktechnik. Bei SMLT wird kein Spanning Tree benötigt, somit sind Umschaltzeiten im Fehlerfall von unter einer Sekunde möglich. Dieses wird von Anwendern nicht mehr bemerkt! Darauf aufbauend ist es möglich, eine sogenannte Ethernet-Fabric einzuführen. AVAYA nennt dies Fabric Connect. Hierbei wird die Komplexität des Netzes deutlich verringert und die Ausfallsicherheit noch weiter erhöht. Es ist aber auch möglich, mit den alten Routingprotokollen weiterzuarbeiten. Die AVAYA Core-Technologie bietet beides, sogar gleichzeitig!

Bezüglich der Managementsysteme schlagen wir eine Umbrella-Lösung vor. Durch die Verfahren Switched Monitoring (SMON) oder Remote Monitoring (RMON) kann der gesamte Datenverkehr sozusagen unter einem Schirm kontrolliert und gemanagt werden, also auch den Bereich der verschiedenen Switche oder auch Routing-Instanzen. Ein Vorteil generell fällt mir noch ein: Wenn frei werdende Core-Switche auch über Zugangsfunktionalitäten verfügen, würde ich diese auf Grund Ihrer hohen Rechenleistung gezielt in Ihrer Netzwerkperipherie einplanen.

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf: Telefonisch unter +49 (30) 986 003-198 oder per E-Mail an avaya-blog@lipinski-telekom.de.


Microsoft Lync als Ersatz für eine bestehende TK-Anlage?

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Ben G.: Seit einiger Zeit werden wir immer wieder mit der Möglichkeit konfrontiert, anstelle unserer alten Telefonanlage doch auf ein modernes Microsoft Lync System, seit kurzem heißt es wohl Skype for Business, zu wechseln. Als Leiter für den Bereich Kommunikationstechnik diskutiere ich hierzu viel mit unserem IT-Leiter. Uns liegen kostenseitig sehr attraktive Angebote vor, dass wir Lync quasi einfach als Add-on zu unserem Microsoft Exchange Server dazu bekommen sollen. Teile der Software-Lizenzen wären auch bereits schon im aktuellen Microsoft Office Paket enthalten. Ich bin mir jedoch diesbezüglich unsicher, zumal ich gelesen habe, dass Microsoft sein Office Paket und den Exchange Server zunehmend bei den Kunden über Office 365 in die Cloud bringen will. Neben Sicherheitsbedenken zweifle ich auch einfach daran, dass alle unsere Nicht-Büroarbeitsplätze mit Lync vernünftig abgebildet werden. Parallel zu alldem naht das Ende von ISDN und unsere Geschäftsleitung möchte, dass wir uns als Unternehmen auch rechtzeitig und passend darauf vorbereiten. Können Sie mir als Systemhaus zu meinen Fragen passende Antworten liefern und uns auch basierend auf Ihren Erfahrungen etwas erhellen? Aktuell suche ich einfach verschiedene Antworten aus dem Markt, um ein Gesamtbild für unsere interne Entscheidungsfindung zu bekommen.

LT-Webteam: Sie greifen hier eine Frage auf, mit der sich seit einiger Zeit sehr viele Unternehmen beschäftigen. Auf dem Papier klingt die Lösung mit Lync (aktueller Name Skype vor Business (SfB)) einleuchtend und gut. Wichtig ist aus unserer Sicht jedoch, dass man sich von der Einfachheit der vorgelegten positiven Argumente für Microsoft Lync nicht von der eigenen kritischen Hinterfragung einer individuellen Eignung abbringen lässt.

Die Erfahrung, die unsere Kunden mit Lync gemacht haben, ist, dass Lync nicht per se für jedes Unternehmen die beste, neue Lösung ist. Lync ist über die Jahre zweifelsfrei leistungsfähiger geworden und heute besser als der Microsoft Office Communications Server (OCS) noch vor einigen Jahren. Jedoch sind die Kunden in Deutschland über die Jahre von den verschiedensten TK-Herstellern auch in Bezug auf die Sprachqualität sehr verwöhnt worden. Die deutschen Kunden waren und sind ausgefeilte ISDN TK-Anlagen gewohnt, hatten später dann vielleicht Hybrid oder IP-Systeme im Einsatz und haben damit ihre gewachsenen individuellen Kommunikationsanforderungen moderner Zeiten gelöst bekommen. Für derart gewachsene Kunden ist Lync aus unserer Sicht nicht immer die richtige Wahl, ohne Einschränkungen in Kauf zu nehmen.

Wir sehen die Schwachstellen von Lync aktuell bei der Anbindung analoger und digitaler Endgeräte. Problematisch wird es aus unserer Sicht insbesondere dann, wenn Fahrstuhlnotrufsysteme, Frankiermaschinen, Alarmanlagen, Brandmeldesysteme, Fernwartsysteme – bspw. zur Heizungsablösung -, Bewohnernotrufsysteme oder auch vorhandene Call Center Anwendungen angebunden werden sollen. Das fehlerfreie Empfangen und Versenden von Faxen kann schon ein Problem werden. Auch sehen wir Schwierigkeiten bei der Anbindung von Heimarbeitsplätzen. Dann leidet häufig die Sprachqualität, da in der Umsetzung nicht immer die Notwendigkeit priorisierender Breitbandverbindungen (Stichwort Quality of Service (QoS)) im gesamten Netz berücksichtigt worden sind, sondern einfach der vorhandene ADSL-Anschluss im Heimbüro der Mitarbeiter verwendet wird. Bei einem Lync-Projekt muss unserer Ansicht nach das gesamte Netzwerk des Kunden für VoIP befähigt werden, bis hin zum Heimarbeitsplatz. Diese Kosten werden jedoch bei der ersten Vorstellung von Lync Lösungen häufig außer acht gelassen. Im Ergebnis haben wir oft auch schon mit enttäuschten Kunden zu tun gehabt, die nachträglich dann überlegt haben, wieder auf ein „echtes“ TK-System eines Herstellers von Kommunikationssystemen wie AVAYA zurückzugehen.

Mit den Bestrebungen Lync zunehmend auch als hybride Lösung oder als Cloud-Lösung anzubieten, verschärfen sich aus unserer Sicht die Anforderungen an die Qualität des Netzwerkes noch weiter. Zudem kommen dann jedoch zusätzlich auch noch Sicherheitsaspekte hinzu, die man bei der Bewertung unbedingt berücksichtigen sollte. Will man wirklich die gesamte Unternehmenskommunikation über einen zentral in der Cloud gehosteten Server abwickeln? Kennt man den Standort des Servers sowie das Datensicherheitskonzept des Anbieters und auch der involvierten Provider? Wie ist der Zugriff durch Dritte, bspw. die amerikanischen Behörden geregelt?

Gern bieten wir Ihnen auch an, dass wir einmal zu einem detaillierten Projektgespräch zu Ihnen kommen.

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf: Telefonisch unter +49 (30) 986 003-198 oder per E-Mail an avaya-blog@lipinski-telekom.de.


Migration von Hipath-TK-Anlagen auf AVAYA-Systeme

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Rudolf Z.: Unsere Siemens Hipath Telefonanlagen werden seit 2015 nicht mehr durch den Hersteller unterstützt. Wir haben jedoch unternehmensweit eine ganze Reihe solcher Systeme an unterschiedlichen Standorten im Einsatz. Gibt es Möglichkeiten diese in Teilschritten auf neue AVAYA Systeme umzustellen, ohne dass wir während des Umstellung Funktionseinbußen im laufenden Betrieb haben? Wie würden Sie in einem solchen Fall vorgehen?

LT-Webteam: Wenn Sie davon berichten, dass Ihre Siemens Hipath Telefonanlagen seit 2015 nicht mehr durch den Hersteller Siemens (heute Unify bzw. Atos) unterstützt werden, dann handelt es sich vermutlich um Systeme vom Typ Hipath 3000. Die Produktfamilie Unify/ Siemens Hipath 3000 umfasst im Einzelnen die Systeme der Typen HiPath 3300/ 3350, HiPath 3500/ 3550 und HiPath 3800. Für diese älteren Hipath TK-Anlagen hat Unify in seinen Lifecycle-Bestimmungen ein Ende der Hard- und Softwarebetreuung sowie ein Bestellstopp für Erweiterungen vorhandener Systeme zum 31. Juli 2015 festgelegt und umgesetzt.

Wenn Sie weiterhin entsprechende Hipath TK-Systeme im Einsatz haben, dann sollte hierfür bestehende Wartungsverträge/ Serviceverträge mit einem gut aufgestellten Servicepartner vorhanden sein. Denn nur auf diese Weise kann das Ausfallrisiko begrenzt werden, dies nur als Empfehlung.

Zur eigentlichen Frage: Es ist natürlich möglich, parallel zu einer bestehenden Systemlandschaft älterer Hipath Telefonanlagen eine neue Systemlandschaft moderner AVAYA TK-Systeme aufzubauen. Ein entsprechendes Vorgehen würde man als Migration bezeichnen. Der Hersteller AVAYA bietet mit seiner auf Investitionsschutz ausgerichteten Produktpalette spezielle Lösungen an, Fremdsysteme gezielt anzubinden und damit schrittweise eine Migration beispielsweise von Siemens Hipath zu AVAYA Telefonanlagen vorzunehmen. Vergleichbares haben wir auch bereits häufiger schon sehr erfolgreich umgesetzt.

In jedem Falle sollte man für eine entsprechende Migration vorab ein individuelles Konzept als gemeinsamen Fahrplan entwickeln und abstimmen. Zu klären wäre dabei in Ihrem Falle natürlich zunächst:

  • Um wie viele Standorte mit Hipath Systemen handelt es sich?
  • Welche Hipath Systemtypen sind an den Standorten genau im Einsatz?
  • Wie groß (technisch betrachtet) sind die einzelnen Standorte?
  • Wie sind die Endgeräte vor Ort angeschaltet? Analog, digital oder IP?
  • Sind die Standorte (einzelne oder alle) untereinander vernetzt?
  • Und wenn ja, wie sind diese vernetzt?

Nachfolgend würden wir dann das Migrationskonzept gemeinsam mit Ihnen entwickeln und abstimmen. Dabei werden natürlich auch Ihre Wünsche und Anforderungen an die neue AVAYA Lösung gezielt mit einfließen. Denn am Ende geht es ja nicht nur darum, aus einer alten Telefonanlage eine neue zu machen, sondern vor allem auch darum zu prüfen, welche technischen Neuerungen Sie in Ihren Arbeitsablauf neu mit einbeziehen und nutzen wollen. Alles Weitere sollten wir jedoch bitte in einem direkten Projektgespräch klären.

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf: Telefonisch unter +49 (30) 986 003-198 oder per E-Mail an avaya-blog@lipinski-telekom.de.