Monats-Archiv: November 2018

Gibt es von AVAYA Lösungen zur Einrichtung von Heimarbeitsplätzen für Schwerbehinderte?

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Betram W.: Zur Zeit beschäftigen wir uns im IT-Bereich unserer Behörde mit den Optimierungsmöglichkeiten zur Einrichtung von Arbeitsplätzen für Schwerbehinderte. Hierbei geht es uns insbesondere um die Besetzung unseres technischen Helpdesks, für die wir eine technische Lösungen zur Ausgestaltung als Heimarbeitsplätze suchen. Weil wir eine AVAYA Telefonanlage im Einsatz haben, wende ich mich mit der Frage an Sie: Gibt es von AVAYA eine einfache Lösung für Heimarbeitsplätze?

LT-Webteam: Vielen Dank für Ihre Frage, bei der wir Ihnen gerne weiterhelfen. Die Einrichtung von Arbeitsplätzen für Schwerbehinderte beziehungsweise Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen ist für sehr, sehr viele Unternehmen und Organisationen in Deutschland ein Thema. Ab einer Anzahl von 20 Mitarbeitern ist die Einrichtung einer gewissen Anzahl von entsprechenden Arbeitsplätzen zahlenmäßig gestaffelt und dies auch unter dem Aspekt der Inklusion und Teilhabe von schwerbehinderten Arbeitnehmern am Arbeitsmarkt vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Mit Blick auf die notwendige Barrierefreiheit ist die Einrichtung von Arbeitsplätzen für Schwerbehinderte als Heimarbeitsplätze in einigen Ausnahmefällen kosten- und organisationsbezogen sehr viel einfacher und vorteilhafter. Gerade kleinere und mittelständische Betriebe und Unternehmen, die den sozialen Aspekt der Inklusion und Teilhabe für Menschen mit erheblichen körperlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsmarkt fördern wollen, haben oftmals – abgesehen von den finanziellen Möglichkeiten –  auch nicht die räumlichen Möglichkeiten, entsprechende Arbeitsplätze einzurichten. Dies beginnt beispielsweise schon mit der Zugänglichkeit zum Arbeitsplatz im Gebäude, wenn sich die Unternehmensräumlichkeiten in einer höheren Etage befinden, das Gebäude jedoch nicht über einen Fahrstuhl oder behindertengerechten Zugang verfügt. Die Barrierefreiheit sowie eventuell notwendige Anpassungen der Umgebung sind jedoch in den Wohnungen der Mitarbeiter beziehungsweise der möglichen Mitarbeiter in aller Regel bereits gegeben und müssen nicht erst gesondert geschaffen werden. Hier lassen sich mit der aktuellen Technik Mehrwerte für beide Parteien erzielen.

Wichtig dabei und zu beachten ist zudem, dass Heimarbeitsplätze in gewisser Art und Weise Alleinarbeitsplätze sind. Insofern ist zusätzlich immer zu prüfen, ob daher eventuell, durch die Berufsgenossenschaft vorgegeben, technische Sicherheitsmaßnahmen zusätzlich geschaffen werden müssen.

In Bezug auf Ihrer Frage können wir Ihnen pauschal mitteilen, dass es für die aktuellen Telefonanlagen des Herstellers AVAYA (AVAYA IP Office und AVAYA Aura Communication Manager) selbstverständlich einfache und komfortable Lösungen gibt, Heimarbeitsplätze in die Systeme einzubinden. Dies ermöglicht kleineren und mittelständischen Unternehmen, die nicht über die räumlichen Möglichkeiten verfügen, gerade im Hinblick auf die Inklusion und Teilhabe von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen Arbeitsplätze zu schaffen oder zu erhalten und somit Inklusion und Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Besonders vorteilhaft bei der technischen Lösung von AVAYA ist dabei, dass die Mitarbeiter an den Heimarbeitsplätzen über deren Bürodurchwahl, als Rufnummer aus dem Rufnummernhaushalts des Unternehmens erreicht werden und dass diese Rufnummer auch bei abgehenden Gesprächen angezeigt wird. Zudem entstehen dem Mitarbeiter am Heimarbeitsplatz keine Kosten für Telefongebühren an seinem privaten Telefonanschluss.

Eine ähnliche Fragestellung eines Anwenders einer AVAYA IP Office haben wir in einem früheren Blog-Beitrag bereits beantwortet:

Darüber hinaus gibt es auch sehr professionelle Ergänzungslösungen für eine Notfall-Alarmierung an Alleinarbeitsplätzen. Ein Anwendungsbeispiel haben wir in dem nachstehenden früheren Blog-Beitrag beschrieben:

Zusammenfassend bietet ihre AVAYA Telefonanlage sehr gute Möglichkeiten, Heimarbeitsplätze technisch anzubinden und kann darüber hinaus bei Bedarf auch mit Notfall-Alarmierungen je nach Anwendungsfall individuell erweitert werden.

Bei weiteren Fragen unterstützen wir Sie gern. Sie erreichen uns telefonisch unter +49 (30) 986 003-198 oder ganz einfach per E-Mail an avaya-blog@lipinski-telekom.de.


Mit moderner IP-Telefonie und einer AVAYA IP Office zur Erbringung der Frauenquote

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Gerrit L.: Unsere Unternehmensleitung hat im Rahmen des neuen Leitbilds 2025 das Ziel ausgegeben, unsere Frauenquote bei den Beschäftigten in Führungspositionen in unserem Unternehmen von aktuell knapp 20 Prozent auf mindestens 26 Prozent im Jahr 2020 zu erhöhen. Im Jahr 2025 soll diese dann 35 Prozent weibliche Beschäftigte im Management betragen. Zurzeit überprüfen wir alle denkbaren Möglichkeiten, die uns diesem selbstgesetzten Ziel näherbringen. Dabei denken wir gezielt auch über die Einführung von Heimarbeitsplätzen nach. Gibt es Möglichkeiten, um Heimarbeitsplätze einfach mit unserer AVAYA IP Office Telefonanlage zu realisieren?

LT-Webteam: Vielen Dank für diese Frage. Die kurze Antwort ist: Ja! Heimarbeitsplätze können sehr einfach durch die von Ihnen genutzte Telefonanlage AVAYA IP Office eingerichtet und sicher angebunden werden.

Die AVAYA IP Office ist ein Kommunikationssystem mit zahlreichen sehr modernen Funktionen. Dabei gibt es unterschiedliche Editionen: Basic, Essential, Preferred , Server und Select. Zusätzlich gibt es drei Arten von Benutzerlizenzen: aufsteigend sind dies der Basic-User, der Office-Worker und der Power-User.

Aber der IP Office Preferred Edition ist die Integration von Power Usern möglich, mittels diese als sogenannte Mobile Worker oder Teleworker sinnvoll Telefone an Heimarbeitsplätzen eingebunden werden können.

Durch die Möglichkeit der Einbindung von Heimarbeitsplätzen können sehr einfach flexiblere Arbeitsmodelle und Arbeitszeitmodelle unterstützt werden. Ebenso kann dies auch bei einer besseren Re-Integration weiblicher Mitarbeiter – beispielsweise nach der Elternzeit – helfen. Auch Schwerbehindertenarbeitsplätze, die bei einer Unternehmensgröße ab 20 Mitarbeitern in bestimmten Anteilen gesetzlich verpflichtend sind, können mithilfe von Heimarbeitsplätzen häufig einfacher integriert werden.

Der Vorteil der AVAYA IP Office besteht darin, dass das System sehr einfach durch Software-Updates weiterentwickelt werden kann. Durch nur verhältnismäßig geringe zusätzliche Aufwendungen kann die Telefonanlage auf den jeweils aktuellsten Stand gebracht werden. Wir hatten darüber in einem früheren Blog-Beitrag berichtet:

Für Ihr Unternehmen bedeutet dies, dass Sie unabhängig von der vorhandenen System-Edition Ihrer AVAYA IP Office Telefonanlage sowie auch unabhängig von den vorhandenen Benutzerlizenzen nur geringe Zusatzaufwendungen haben, um Heimarbeitsplätze einrichten zu können. Eventuell verfügen Sie aber bereits auch über die erforderliche System-Edition und benötigten Lizenzen.

Bitte übermitteln Sie uns die Anzahl der gewünschten Heimarbeitsplätze und weitere Daten zu den Standorten zurück, deren Mitarbeiter dies betrifft. Wir prüfen dann im Hintergrund, welche Änderungen an Ihrer Telefonanlage konkret dafür notwendig sind.

Bei weiteren Fragen erreichen Sie uns telefonisch unter +49 (30) 986 003-198 oder ganz einfach per E-Mail an avaya-blog@lipinski-telekom.de.