Monats-Archiv: Februar 2019

Wie werden unsere Mitarbeiter wieder Herr über ihre eigene Erreichbarkeit?

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Björn K.: Wir sind ein auf die Fertigung von Motorenkomponenten spezialisierter Automobilzulieferer mit 9 deutschen und internationalen Standorten. Unsere Mitarbeiter mit Kunden- und Lieferantenkontakt klagen zunehmend über die hohe Arbeitsbelastung, die ihnen durch die ständige Erreichbarkeit über ihre Mobiltelefone entsteht. Wir haben bei unserer AVAYA IP Office Telefonanlage schon alles mögliche mit Rufweiterleitungen, Rufnummern für Teams und Voicemail probiert. Gefühlt ist es eher schlechter als besser geworden. Gibt es neue Lösungen, um die Erreichbarkeit besser steuern zu können?

LT-Webteam: Vielen Dank für Ihre sehr aktuelle Frage. Dank Smartphone und Internet sind alle Menschen im Arbeitsleben dichter zusammengerückt und theoretisch ständig erreichbar. Letzteres ist die Kehrseite der Medaille.
In großen Konzernen ist dies seit einigen Jahren bereits ein Thema, daß Verhaltensregeln und technische Wege geschaffen werden, um die ständige Erreichbarkeit zu regulieren. Mitarbeitern soll damit in der Freizeit gezielt der Druck genommen werden, dienstlich ständig erreichbar zu sein/ sein zu müssen.

AVAYA hat mit dem Bedienkonzept AVAYA Equinox eine Kommunikationslösung geschaffen, die auch in diese Richtung abzielt. AVAYA Equinox bietet eine einheitliche Kommunikationssteuerung unabhängig vom gewählten Gerät, sei dies das AVAYA Systemtelefon, die Web-Oberfläche auf dem Computer oder das mobile Endgerät (Smartphone/ Smartpad). Die Kommunikation kann auf jedem dieser Endgeräte aufgebaut, aufgenommen oder übernommen werden.

Dies fördert zunächst einmal die Erreichbarkeit und macht den Nutzer ortsunabhängig. Der Vorteil ist dabei, daß die mobile Rufnummer das Smartphones des Nutzers nicht mehr veröffentlicht werden muß. Diese kann für den Gesprächspartner sogar gänzlich unbekannt bleiben. Der Gesprächspartner kennt nur noch die dienstliche Rufnummer aus der Telefonanlage, Stichwort One-Number-Konzept.

Der Nutzer kann seine eigene Erreichbarkeit dabei über Profile steuern. Es sind Profile für verschiedene Verfügbarkeitsszenarien einrichtbar, beispielsweise indem Gespräche automatisch an Team-Kollegen, an Team-Assistenten oder auf die Voicemail-Box (und dann per E-Mail) weitergeleitet werden.

Darüberhinausgehend können auch Lösungen geschaffen werden, bei denen die Profilsteuerung in Abhängigkeit von der aus dem digitalen Kalender (beispielsweise Microsoft Outlook) rückschließbaren Erreichbarkeit automatisch erfolgt. Dies kann die Mitarbeiter noch gezielter entlasten und kann auch bei Ihrer AVAYA IP Office als Erweiterung eingerichtet werden.

Sehr gerne stehen wir Ihnen zu weitergehenden Beratungen bereit. Sie erreichen uns dazu telefonisch unter +49 (30) 986 003-198 oder ganz einfach per E-Mail an avaya-blog@lipinski-telekom.de.


Wird unsere IP Office nicht mehr durch AVAYA unterstützt?

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Gaby Z.: Ich bin für die IT in unserer Rechtsanwaltskanzlei verantwortlich. Wir sind seit Jahren Nutzer von AVAYA Telefonanlagen. Als wir unsere Kanzlei gegründet haben, hatten wir an allen 6 Bürostandorten einzelne Telefonanlagen vom Typ Tenovis Integral. Nachdem die Integral-Baureihe durch AVAYA abgekündigt wurde haben wir 2017 dann auf vernetzte AVAYA IP Office Systeme gewechselt. Ein neuer Arbeitskollege von mir, der ohnehin Siemens/ Unify bevorzugt, hat nun gelesen, daß AVAYA den Support für alle IP Office Systeme zum Juni 2019 einstellt. Stimmt dies? Müssen wir uns nun schon wieder eine komplett neue Telefonanlage anschaffen?

LT-Webteam: Vielen Dank für Ihre Frage. Ihr neuer Arbeitskollege hat nicht genau genug gelesen oder wollte Ihnen vielleicht auch nur etwas Angst machen, um seine Unify-Vorliebe etwas zu fördern.

AVAYA stellt natürlich nicht den Verkauf und den Support für das äußerst erfolgreiche Kommunikationssystem AVAYA IP Office ein. Ihr Arbeitskollege hat vermutlich nur die „End of Sale“ Notiz von AVAYA zu den Softwareständen R9.x und älter gelesen und diese falsch interpretiert. Sie finden die Herstellermitteilung im Original über den nachstehenden Link: End of Sales Notice AVAYA IP Office für R9.x und älter

Danach verkauft AVAYA ab 10.06.2019 keine neuen Lizenzen oder lizenzbezogenen Erweiterungen mehr für AVAYA IP Office Systeme mit einem Softwarestand R9.x oder älter. Dies bedeutet, daß Nutzer von Systemen mit entsprechend alten Softwareständen ihre Systeme hochrüsten müssen, bevor sie ihre IP Office Systeme erweitern können. Dies ist eine ganz normale und auch für andere Hersteller normale Vorgehensweise, die im Rahmen der Weiterentwicklungsstrategie von AVAYA erfolgt.

Das Software-bezogene Aktuellhalten Ihrer AVAYA IP Office ist ohnehin zu empfehlen. Wir haben in einem früheren Artikel hier im AVAYA-Blog bereits darüber schon einmal berichtet:

Als wesentliche Vorteile aus der fortlaufenden Software-Aktualisierung können Sie die zwischenzeitlich durch AVAYA entwickelten Verbesserungen und Leistungserweiterungen des Kommunikationssystems nutzen. Durch eine Hochrüstung auf den aktuellen Softwarestand R11 könnten Sie zur Zeit beispielsweise die neuen IP-Telefone der AVAYA J100 Serie einsetzen.

Sehr zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang ohnehin ein Upgrade-Support-Vertrag von AVAYA. Darüber würden Ihnen innerhalb der Vertragslaufzeit immer die jeweils aktuellsten Software-Stände des Systems durch den Hersteller bereitgestellt werden, wodurch Ihr System fortlaufend auf jeweils aktuellem Stand gehalten werden kann. Gerade vor dem Hintergrund möglicher Sicherheitsfragen ist dies in jedem Fall sehr zu empfehlen. Weiterführende Informationen zum AVAYA Software Support-Vertrag und zur Vertragserneuerung (Renewal) finden Sie in unserem AVAYA-Shop über den nachstehenden Link: AVAYA Software-Service Vertrag und Vertragserneuerung im AVAYA-Shop

Sollten Sie Ihr System hochrüsten lassen wollen oder sich unsicher sein, ob es hochgerüstet werden müßte, können Sie sich gerne an uns wenden. Sie erreichen uns dazu telefonisch unter +49 (30) 986 003-198 oder ganz einfach per E-Mail an avaya-blog@lipinski-telekom.de.


Können wir mit AVAYA Technik eine Videosprechstunde in unserem Landkreis einführen?

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Sacha H.: In unserem Landkreis bin ich für den Gesundheitsdienst verantwortlich. Da wir uns in einer eher ländlich geprägten Region befinden, ist die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung für uns ein zunehmend großes Thema. Ich beobachte daher mit unseren Ansprechpartnern beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen sehr interessiert die Entwicklungen im Bereich der Telemedizin. Wir überlegen aktuell, ein eigenes Pilotprojekt dazu zu starten. Dabei wollen wir jedoch mit Blick auf den Datenschutz bewußt professionelle und zuverlässige Videokonferenztechnik einsetzen. Welche Angebote hierzu können Sie uns mit AVAYA Technik unterbreiten? Können wir uns dies einmal ansehen und eventuell testen?

LT-Webteam: Vielen Dank für Ihre spannende Frage. Mit Telemedizin adressieren Sie ein sehr aktuelles Thema. Wie Sie es wissen werden, ist Telemedizin spätestens seit dem E-Health-Gesetz aus dem Jahr 2015 von zunehmend großer Bedeutung verbunden mit verschiedenen Wirkrichtungen. Diese umfassen zahlreiche bereits umgesetzte Veränderungen und ebenso aber auch geplante weiterführende Innovationen in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens. Der gemeinsame Nenner sind dabei die Effektivierung und die Optimierung im Gesundheitswesen durch Nutzung moderner Technologien.

In Bezug auf Ihre Frage nach Videotelefonie im Rahmen der telemedizinischen Betreuung ist diese seit April 2017 für die Versorgung von Bestandspatienten insbesondere zur Verlaufskontrolle durch Ärzte erlaubt. Im Mai 2018 wurde darüber hinaus das Fernbehandlungsverbot auf dem 121. Deutschen Ärztetag gekippt. Regelungen zur Abrechnung der entsprechenden Dienste mit den Krankenkassen wurden geschaffen.

Es gibt seit dem zahlreiche Pilotprojekte in verschiedenen Städten und Gemeinden Deutschlands, auch unter Einbeziehung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen sowie der gesetzlichen und privaten Krankenkassen selbst. Die Kassenärztliche Bundevereinigung hat ihrerseits Hinweise und Vorgaben zum Thema Videosprechstunde zur weiteren Vertiefung erreichbar beispielsweise über den nachstehenden Link veröffentlicht: Informationen der Kassenärztlichen Bundevereinigung zum Thema Videosprechstunde.

Die technischen Vorgaben in Bezug auf den Datenschutz und die technische Sicherheit der Videosprechstunde können mit freien Videokonferenzdiensten wie zum Beispiel Skype oder Google Hangouts nicht erfüllt werden. Durch Einbeziehung der professionellen Videokonferenzlösungen von AVAYA würde eine Videosprechstunde jedoch sicher und für die Patienten einfach zu bedienen umgesetzt werden können. Es gibt bereits auch Referenzen bei denen Videosprechstunden mit AVAYA Technologie erfolgreich umgesetzt worden sind.

Zu Ihrem Pilotprojekt der Umsetzung von Videosprechstunden in Ihrem Landkreis würden wir Sie sehr gern weiterführend beraten und bei der Umsetzung natürlich auch unterstützen. Ebenso Lösungspräsentationen und Teststellungen können wir mit Ihnen hierzu sehr gerne vereinbaren.

Sie erreichen uns dazu telefonisch unter +49 (30) 986 003-198 oder ganz einfach per E-Mail an avaya-blog@lipinski-telekom.de.