Technik Glossar

a/b-Schnittstelle

ist eine Zwei-Draht-Anschaltemöglichkeit von analogen Endgeräten wie zum Beispiel Telefonen, Faxgeräten, Anrufbeantwortern oder auch von verschiedenen Modemtypen an den Telefonanschluss oder TK-Anlagen.


A/D Wandler

Ein Analog/Digital Wandler ist ein elektronisches Gerät, Bauelement oder Teil eines Bauelements zur Umsetzung analoger Eingangssignale in einen digitalen Datenstrom, der dann weiterverarbeitet oder gespeichert werden kann.  Es ist das Gegenstück zum D/A-Wandler.


ADSL

steht für „Asymmetric Digital Subscriber Line“.  ADSL ist eine neue Übertragungstechnik auf Basis herkömmlicher Kupferdoppeladern (wie bei Telefonleitungen), mit der sehr hohe Geschwindigkeiten bei der Datenübertragung erreicht werden können: Auf dem zuleitenden Kanal zum Kunden sind 1.500 bis zu 8.000 kbit/s (Download), auf dem  rückleitenden Kanal sind nur 16 bis maximal 640 kbit/s (Upload) möglich. ADSL wandelt die Daten in analoge, nicht hörbare Frequenzen um. Durch diese Technik kann zusätzlich zur Datenübertragung auch telefoniert werden. Ein Nachteil dieser Technologie ist die Beschränkung der Entfernung zur Vermittlungsstelle, die bei maximal sechs Kilometern liegt und jeweils alle 300 Meter einen Verstärker benötigt.


Agent

ist ein Call-Center-Mitarbeiter, der eingehende Telefonanrufe und elektronische Kontaktanfragen (eMail, Fax, Web-chat) entgegen nimmt und bearbeitet.


anklopfen

ist ein Dienst in digitalen Telefonnetzen, der es dem Angerufenen erlaubt, während eines bereits bestehenden Gesprächs, einen zweiten Anruf entgegenzunehmen und mit dem Teilnehmer zu sprechen. Bei ausgeschalteten Dienst erhält der zweite Anrufer das Besetztzeichen.


Anlagenanschluss

oder ISDN-Basisanschluss. An den Anlagenanschluss kann nur eine TK-Anlage angeschaltet werden. Die Endgeräte werden direkt an der TK-Anlage angeschlossen. Das wichtigstes Leistungsmerkmal ist die Durchwahl, d.h. die Möglichkeit, gezielt eine Nebenstelle von außen anzuwählen ohne vermittelt zu werden.


Anrufweiterleitung

siehe Rufumleitung.


Automatic Number Identification/ Erkennung der Anrufnummer

erkennt den Anrufer über dessen Telefonnummer und stellt beispielsweise die Adresse und die Kundenhistorie zur Verfügung.


AVAYA Aura Communication Manager

AVAYA AURA Communication Manager (ACM) ist eine hochgradig moderne, zentrale Kommunikationsplattform, die mehr als 700 Unified Communications Dienste und Call Contact Center-Lösungen für mittelständische bis sehr große Unternehmen von 100 bis ca. 100.000 Teilnehmern bietet. AVAYA AURA Communication Manager ist die umfassende Softwarebasis für Sprach- und Videokommunikation in Echtzeit.

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AVAYA C3000

AVAYA C3000 ist eine Unified Communications Lösung, die verschiedene Kommunikationsdienste wie Sprachnachrichten, E-Mail, Fax und SMS zusammenführt und diese unterschiedlichen IT-Umgebungen zur einheitlichen Weiterverarbeitung bereit stellt.

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AVAYA Communicator

Der AVAYA Communicator ist die konsequente Weiterentwicklung des AVAYA Flare Experience Endgerätes sowie der Software AVAYA Flare. AVAYA führt mit dem AVAYA Communicator alle Kommunikationsmittel in einer einzigen Software-Bedienoberfläche – einem einzigen Client – zusammen und bietet den Anwendern damit eine gemeinsame Schnittstelle für alle Plattformen der modernen Kommunikation, einschließlich Android, Windows und iPad.

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AVAYA Customer Interaction Express

Mit Customer Interaction Express (CIE) bietet AVAYA mittelständischen Unternehmen eine umfassende Contact-Center-Lösung, den Kundendialog über die Kommunikationskanäle Telefon, E-Mail, Fax, SMS-Nachrichten, Chat und Sozialer Medien in einer einzigen Applikation zu bedienen.

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AVAYA DECT Systemtelefone

Schnurlose DECT Systemtelefone von AVAYA bieten durch optimale Frequenznutzung eine sichere und hochwertige Sprachkommunikation.

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AVAYA E129 SIP

Das erste Gerät der neuen AVAYA E100-Serie: Das AVAYA E129 SIP Deskphone bietet dem Nutzer als Einstiegsmodell alle wesentlichen Anruffunktionen eines SIP-Telefons bei einer überlegenen Audi-Qualität in einem hochfunktionellen, kostengünstigen und attraktiven Design. Ideal für Unternehmen, die ältere analoge oder digitale Telefone ersetzen wollen, steht mit dem AVAYA E129 SIP Deskphone das richtige Produkt zum richtigen Preis zur Verfügung.

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AVAYA Flare Experience

AVAYA Flare Experience stellt eine innovative Software dar, die über ein AVAYA Desktop Video Endgerät zur Verfügung gestellt wird. Diese neue AVAYA-Lösung im Bereich der Multimedia Collaboration ermöglicht eine effiziente und beschleunigte Zusammenarbeit der Endanwender durch den direkten Zugriff auf Sprach- und Videoanwendungen sowie auf Social Media, Instant Messaging- und Präsenzprogramme. Es vereint und ersetzt Geräte wie Telefon, Konferenztelefon sowie Videoterminal.

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AVAYA H175

Die AVAYA H175 Video Collaboration Station ist ein einzigartiges Touchscreen-Kommunikationsgerät, dass dem Benutzer qualitativ hochwertige Sprachanrufe, die Möglichkeit für Full HD Videokonferenzen, eine umfassende Konnektivität sowie sowie Zugang zu produktivitätssteigernden Funktionen wie eine Synchronisierung des Kalenders oder von Adresskontakten bietet.

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AVAYA IDS WIN

Integriertes Datensystem für Windows. Mit der Software Integriertes Datensystem für Windows (IDS Win) können Telekommunikationsverbindungen zentral erfasst, zugeordnet und berechnet werden. Mit dieser Gebührendatenauswertung haben Unternehmen die Möglichkeit, sich ein Überblick zu den anfallenden Kosten der Telekommunikationsverbindungen zu verschaffen und ein effizientes Kostenmanagement zu betreiben.

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AVAYA Integral Enterprise MG100/ MG1000

Die Kommunikationssysteme AVAYA Integral Enterprise MG100 und MG1000 sind aufgrund des modularen Systemaufbaus individuell exakt anpassbar und skalierbar. Es können sowohl kleinere Einzellösungen mit unter 30 Teilnehmern als auch größte Unternehmensnetze mit mehr als 100.000 Nutzern an verschiedenen Standorten verteilt realisiert werden.

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AVAYA Konferenztelefone

Mit AVAYA Konferenztelefonen können Telefonkonferenzen dank OmniSound Audiotechnologie in ausgezeichneter Sprachqualität sowie zudem auch sehr schnell organisiert und effizient durchgeführt werden. Seit der Übernahme des renommierten schwedischen Herstellers von Konferenztelefonen Konftel AB im Jahr 2011 bietet AVAYA unter der eigenen Marke eine Reihe von hochwertigen und höchst modernen Konftel Nachfolgerprodunkten an.

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AVAYA Media Station E159/ E169

Die AVAYA Media Station ermöglicht den Mitarbeitern eine benutzerfreundliche sowie sichere Verwendung der persönlichen Mobilgeräte im Firmennetzwerk mit einer außergewöhnlich hohen Audioqualität. Die AVAYA Media Station ist eine ideale Lösung für bspw. Vertriebsmitarbeiter oder Mitarbeiter im Homeoffice. Unter dem Begriff „Bring your own Device“ (BYOD) erlauben immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern die Verwendung von eigenen (meist mobilen) Endgeräten im firmeneigenen Netzwerk. Der Nutzer hat hierdurch die Möglichkeit, sein bevorzugtes Kommunikationsmittel je nach Art und Anforderung der Kommunikation frei zu wählen. Durch die nicht ideale Ergonomie und Audioqualität mobiler Endgeräte haben diese aber gerade bei langen Sprach- und Videoanrufen einen deutlichen Nachteil gegenüber den gängigen systemeigenen Desktop-Lösungen.

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AVAYA Serie 1400

UPN-Telefon. Die AVAYA one-X Deskphone Value Edition bietet mit der Serie 1400 eine Familie kostengünstiger digitaler Systemtelefone mit umfassenden Leistungsmerkmalen zu einem attraktiven Preis. Zielgruppe der AVAYA one-X Deskphone Value Edition Serie 1400 sind Kunden mit grundlegenden Kommunikationsanforderungen.

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AVAYA Serie 1600

IP Telefon. Die AVAYA one-X Deskphone Value Edition bietet mit der Serie 1600 eine Familie kostengünstiger IP Systemtelefone mit umfassenden Leistungsmerkmalen zu einem attraktiven Preis. Zielgruppe der AVAYA one-X Deskphone Value Edition Serie 1600 sind Kunden mit grundlegenden Kommunikationsanforderungen.

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AVAYA Serie 9400

UPN-Telefon. Die AVAYA Digital Deskphones Edition der Serie 9400 bieten intelligent gestaltete digitale UPN Tischtelefone mit Leistungsmerkmalen, die den unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Nutzern entsprechen.Die Digitaltelefone sind in den beiden Komfortvarianten 9404 und 9408 erhältlich.

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AVAYA Serie 9500

UPN-Telefon. Die AVAYA Digital Deskphone Edition der Serie 9500 bietet intelligent gestaltete digitale UPN/ S0 Tischtelefone mit umfassenden Leistungsmerkmalen, die den unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Nutzern entsprechen.

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AVAYA Serie 9600

IP-Systemtelefone der AVAYA one-X Deskphone Serie 9600 verbinden eine hervorragende Audioqualität mit einzigartigen Produktivitätsfunktionen, großer Benutzerfreundlichkeit und bestechendem Design.

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AVAYA Video Desktopsysteme

Desktop Endgeräte für Videokonferenzen bieten höchstmögliche Flexibilität zum günstigen Preis. Das AVAYA Radvision Endgerät Scopia XT Executive 240 kann sowohl für Videokonferenzen als auch zusätzlich als PC-Monitor genutzt werden.

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Bandbreite

Frequenzbereich im Datenübertragungskanal. Je größer der Wert der Bandbreite ist, desto mehr Informationseinheiten (Sprache, Daten, etc.) lassen sich in einer bestimmten Zeitspanne übertragen.


Baudrate

Umgangssprachliche Bezeichnung für die Übertragungsgeschwindigkeit eines Modems. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird in Bits pro Sekunde (bps) gemessen. Gängig Übertragungsgeschwindigkeiten sind derzeit im Festnetz 14,4 – 56 kbit/s; ISDN erlaubt Übertragungsraten bis zu 64 kbit/s pro Nutzkanal.


Bit

Abkürzung für Binary Digit. Kleinste Informationseinheit in der Computertechnik. Signale werden in den logischen Zuständen „0“ und „1“ dargestellt. 1 kbit = 1024 Bits.


Bitfehlerhäufigkeit

ist eine wichtige Kenngröße einer digitalen Übertragungsstrecke: Anzahl der in einem Zeitraum aufgetretenen Übertragungsfehler dividiert durch die Gesamtzahl der in gleichen Zeitraum gesendeten Bit.


Bündel

hierunter versteht man eine bestimmte Anzahl von Leitungen, die untereinander gleichwertig sind, weil zum Beispiel alle Leitungen folgende Merkmale erfüllen:

  • zum gleichen Ziel führen (abgehendes Leitungsbündel)
  • aus der gleichen Richtung erreicht werden (ankommendes Leitungsbündel).

Call Flow

der Weg eines Anrufes durch die Organisationsprozesse und die Technik des Call Centers. Im Call Flow wird festgelegt, wie ein Anruf abgearbeitet werden soll. Ein Anruf wird dann gemäß der vorher festgelegten Arbeitsschritte (Warteschleife, Ansagen, Mitarbeiter-Skills etc.) zu den Agenten beziehungsweise durch das System geleitet.


Call-Center

ist Dienstleistungsunternehmen oder entsprechende Abteilungen eines Unternehmens, die agentengestützte Sprachdienste auf der Grundlage eines Telefonnetzes anbieten. Hierbei wickelt eine größere Anzahl von Agenten eingehende (zum Beispiel Hotline/ Bestellservice) oder auch abgehende (zum Beispiel Direktmarketing) Anrufe ab.

Call-Center findet man mittlerweile in vielen Bereichen der Marktwirtschaft. Call -Center entstanden Ende der 1990er Jahre, als klar wurde, dass in Telekommunikations-Dienstleistungen ein beachtliches Zukunftspotential lag.


CE-Zeichen

Prüfzeichen der Europäischen Gemeinschaft über die elektromagnetische Verträglichkeit und Störfestigkeit von Geräten in der Unterhaltungselektronik. Seit Januar 1996 muss jedes neu verkaufte Gerät das CE-Zeichen tragen.


Client

ein Programm, dass Informationen von einem Server abruft. Ein Browser ist zum Beispiel ein Client-Programm, mit dem Web-Seiten im Internet angezeigt werden können. Ein FTP-Client kann Dateien von einer FTP-Site oder FTP-Server herunterzuladen. Die Kommunikation zwischen den jeweiligen Clients und den entsprechenden Servern wird als Client/Server-Computing bezeichnet.


Communication Center

hierbei handelt es sich um die organisatorische Zusammenfassung von multifunktionalen Arbeitsplätzen. Ziel ist es, die gesamte Kundenkommunikation mit optimalem Servicegrad sowie optimalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu gewährleisten.


CSTA

Abkürzung für Computer Supported Telephony Application. Ist die Standardschnittstelle, die den Call-Server mit der TK-Anlage verbindet.


Customer Care Center

Ausgesprochen kundenorientiertes Marketingkonzept eines Call Centers.


Customer Interaction Center

Durch die zunehmende Integration verschiedener Kommunikationstechniken (zum Beispiel E-Mail, Internet, Telefon, Chat) bezeichnet Customer Interaction Center ein dementsprechend integriert operierendes Call- bzw. Communication Center.


D-Kanal

Ist bei ISDN-Anschlüsssen der Übertragungsweg, der ausschließlich für die Übertragung von Steuersignalen sowie zum Verbindungsaufbau und -abbau genutzt wird. Die maximale Datenübertragungsrate liegt bei 16 kbit/s bei einem Basisanschluss und 64 kbit/s bei einem Primärmultiplexanschluss.


D/A-Wandler

wird ein Bauteil genannt, dass digitale Signale in analoge umwandelt. Es ist das Gegenstück zum A/D-Wandler. In einem analogen Modem ist ein entsprechendes Bauteil verbaut, dass die binären Daten des Rechners in Töne bestimmter Frequenz umwandelt.


Dämpfungsplan

nach ITU-T-Empfehlungen soll die Bezugsdämpfung zwischen zwei Fernsprechteilnehmern stets unter 32 dB liegen. Nach diesem Grundsatz werden für einzelne Übertragungswege des Netzes bestimmte Höchstdämpfungen zugelassen. Das Einhalten des Dämpfungsplanes ist der größte Garant für eine hohe Übertragungsqualität im Fernsprechverkehr.


DECT

Abkürzung für Digital Enhanced Cordless Telecommunications. DECT ist ein Standard für digitale Datenübertragung per Funk und kommt hauptsächlich bei schnurlosen Telefonen zum Einsatz. Bis zum Ende des Jahres 2008 waren CT1 und CT2 der Standard für die digitale Datenübertragung per Funk. Die Reichweite ist abhängig von der Umgebung. Auf freier Strecke sind Reichweite von bis zu 300 Metern möglich. Im In-Hose-Betrieb sind Reichweite durch unterschiedliche Hindernisse geringer, erreichen jedoch Entfernungen zwischen 50 und 100 Metern.


DFÜ

Abkürzung für Datenfernübertragung. ist die Übermittlung von Daten zwischen Computern über ein Medium, bei der ein zusätzliches Kommunikationsprotokoll verwendet wird. Am weitesten verbreitet ist die DFÜ über das Telefonnetz.

Die Datenfernübertragung ist immer auf ein Medium angewiesen, über das die Kommunikation statt findet. Werden die Daten über das Telefonnetz übermittelt kann das Medium entweder ein Kupferkabel oder eine Glasfaserkabel (LWL)  sein. Die Übertragung erfolgt entweder elektrisch oder mittels Licht.


DHCP

Abkürzung für Dynamic Host Configuration Protocol. DHCP ist ein Verfahren, um Computer ohne größeren Aufwand in ein Netzwerk zu integrieren und die erforderlichen Daten auf Anfrage zu übermitteln.

Um einen Computer in ein Netzwerk integrieren zu können, sind einige Informationen nötig: Der entsprechende Computer benötigt einen Namen, unter dem er erreicht werden kann (IP-Adresse). Zudem muss der Bereich festgelegt werden, in dem der entsprechende Computer agiert (Netzwerkmaske) und wer die Anfragen des Computers weiterleitet (Gateway).

Anstatt diese grundlegenden Informationen jedes mal manuell einzugeben, überträgt ein DHCP-Server diese automatisch an den jeweiligen Computer.


Dienste

Oberbegriff für Basis- bzw. Netzdienstleistungen und Mehrwertdienstleistungen der Telekommunikations-Anbieter. Netzdienste sind zum Beispiel Überlassung von Mietleitungen oder Festverbindungen. Werden den Kunden über diese Leitungen spezielle Leistungsmerkmale oder Dienstleistungen angeboten, spricht man von Dienstekennzahl.


Dienstekennzahl

Vorwahlnummer, die unabhängig vom Anbieter einen bestimmten Telefon-Mehrwertdienst (Dienste) eindeutig kennzeichnet. Die Verwaltung der Dienstekennzahlen liegt bei der Bundesnetzagentur. Diese ist zuständig für die Nummerierung, Strukturierung und Ausgestaltung des Nummernraums und hat gegenüber Providern und Telefongesellschaften Weisungsrecht.


Dienstgüte (Quality of Service)

berücksichtigt diverse Qualitätsparameter wie zum Beispiel: die Verbindungsaufbauzeit, die Abbruchwahrscheinlichkeit, die Betriebsdämpfung, die Echodämpfung und Echolaufzeit, die Signallaufzeit oder Bitfehlerrate. In der Fachsprache wird auch häufig die Abkürzung des englischsprachigen Begriffs Quality of Service – QoS – verwendet.


Dienstmerkmale

beschreiben die Eigenschaften eines Dienstes und zwar für:

  • die jeweilige Übermittlungstechnik: Übertragungsgeschwindigkeit, Verbindungsauf- und abbauverfahren,
  • den entsprechenden Teilnehmeranschluss: Anzahl der Kanäle sowie deren Übertragungsgeschwindigkeit und Protokolle
  • sowie allgemeine Eigenschaften: Dienstgüte und Zusatzdienste.

digital

bezeichnet die Art eines Signals, Zustands oder im allgemeinen die Funktionsweise von Maschinen. Im Gegensatz zu analogen Zuständen, die im Lauf der Zeit ständig ihre Werte ändern, sind digitale Zustände über einen definierten Zeitraum konstant (wert- und zeit-diskrete Signale). Dadurch lassen sich Daten exakt kopieren und verarbeiten. Abweichungen der Signale, die durch Übertragung und Verarbeitung entstehen (Rauschen), werden entweder gar nicht erst erfasst oder können mithilfe von Fehlererkennungs-Mechanismen (Redundanz) korrigiert werden.


DNS

Abkürzung für Domain Name System. Das Domain Name System ist einer der wichtigsten Dienste in vielen IP-basierten Netzwerken. Seine Hauptaufgabe ist die Beantwortung von Anfragen zur Namensauflösung. Hierbei übernimmt der Dienst im Internet die Zuordnung von Seitennamen zu IP-Adressen (Domain Name Server).  Ein DNS Server wandelt den eingegebenen Seitennamen in die entsprechende IP-Adresse automatisch um. Dieser Dienst ermöglicht es den Nutzern, einzelne Seiten im internet ohne die Eingabe der kryptischen IP-Adresse in der Adressleiste des Browsers aufrufen zu können.


DSL

ist die Übertragungstechnik für eine schnelle Verbindung mit dem Internet. Mit der DSL-Technik werden die Daten über eine Kupferdraht-Verbindung zur nächsten Vermittlungsstelle und dann weiter in das jeweilige Datennetz (Backbone) des gewählten Internetproviders übertragen. Der Vorteil bei DSL liegt darin, dass ein höherer Frequenzbereich als bei der Telefonie verwendet wird und man hierdurch mit einer einzigen Leitung sowohl telefonieren als auch Daten übertragen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Telefon-Anschluss ein ISDN- oder ein herkömmlicher Analog-Anschluss ist.


DSLAM

Abkürzung für Digital Subscriber Line Access Multiplexer. Ein DSLAM ist ein Teil, der für den Betrieb von DSL benötigten Infrastruktur. DSLAMs stehen an einem Ort, an dem Teilnehmeranschlussleitungen zusammenlaufen. Meist handelt es sich dabei um eine Vermittlungsstelle, teils aber auch um dezentrale Aufschaltpunkte. In Richtung einer Vermittlungsstelle bündelt ein DSLAM die Daten einzelner Teilnehmeranschlussleitungen auf eine gemeinsame Breitbandleitung (Multiplxing). Umgekehrt verteilt ein DSLAM Datenströme auf die einzelnen Teilnehmeranschlussleitungen (Demultiplexing).

Neben der Bündelung oder Verteilung der Daten handelt der DSLAM die möglichen Übertragungsfrequenzen aus und terminiert die Teilnehmeranschlussleitungen.


DTMF

Abkürzung für Dual Tone Multiple Frequency – Tonwahlverfahren. Im Gegensatz zum Impulswahlverfahren bei alten Analogtelefonen ist DTMF ein Verfahren zum schnelleren Rufaufbau bei neuen Telefonen und Handys. DTMF-Töne bieten außerdem die Möglichkeit, menügesteuerte Dienste (z.B. Anrufbeantworter) direkt über die Telefontastatur zu steuern.


Durchwahl

Leistungsmerkmal von TK-Anlagen, Nebenstellen gezielt anrufen zu können.


Durchwahlnummer

ist die Nummer einer Nebenstelle, die an einem ISDN-Anlagenanschluss von außen direkt erreichbar ist. Es ist ein Leistungsmerkmal von TK-Anlagen. Die Durchwahl setzt sich aus der Basisrufnummer und der jeweiligen Nummer der Nebenstelle aus dem Rufnummernblock zusammen. Die erste Nummer des Rufnummernblocks, üblicherweise die Null, wird für die Zentrale oder Vermittlungsstelle benutzt, die Zuteilung der Nummern für die Nebenstellen geschieht über die TK-Anlage.


E-1

sind Bezeichungen für in Europa gängige digitale Multiplex-Datenleitungen.

Bei einer E-1 Multiplex-Datenleitung handelt sich um 30 Nutzkanäle (B-Kanäle), einen Synchronisationskanal (D-Kanal) und einen Signalisierungs-oder Dienstkanal mit jeweils 64 kbit/s, die insgesamt eine Bandbreite von 2048 kbit/s ergeben. Die E-1 Multiplex-Datenleitung wird auch Primärmultiplexanschluss genannt und ist die kleinste Leitung, die für den Betrieb von PoP (Point of Presence) notwendig ist.

Durch das Zusammenschalten von mehreren Nutzkanälen lassen sich dabei höhere Übertragungsraten erzielen. Übertragen werden die Daten im Zeitmultiplexverfahren, welches die einzelnen Kanäle der Reihe nach in die gemeinsame Leitung einspeist. Dafür steht jedem Kanal ein sogenannter Zeitschlitz zu Verfügung, der innerhalb einer definierten Zeitspanne genutzt werden kann.


Einwahlknoten

ist ein Zugangspunkt (Knotenpunkt) für Netzwerke (PoP – Point of Presence) oder Dienste, mithilfe sich Nutzer in öffentliche Netze (zum Beispiel das Internet) oder Netze von Firmen, UNIs, usw. (sogenannte Intranets) einloggen können oder den Zugriff auf speziell angebotene Dienste (Mehrwertdienste) haben.

Einwahlknoten können in der einfachsten möglichen Form aus nur wenigen Hardwarekomponenten wie Routern und Netzwerkverteilern bestehen oder auch ganze Gebäude füllen.


Einwahlknoten

ist ein Zugangspunkt (Knotenpunkt) für Netzwerke (PoP – Point of Presence) oder Dienste, über den sich Nutzer in öffentliche Netze (Internet) oder Netze von Firmen, Universitäten oder ähnlichen einloggen können oder den Zugriff auf spezielle Dienste (Mehrwertdienste) haben.

Einwahlknoten können aus nur wenigen Komponenten wie Routern und Netzwerkverteilern bestehen oder ganze Gebäude füllen.


Einzelverbindungsnachweis (EVN)

Aufstellung aller abgehender Telefonganrufe, die von einem Anschluss aus geführt wurden mit den entsprechenden Gesprächsdaten (Datum, Uhrzeit, Dauer des Anrufs und der gewählten Rufnummer).


EMV

Abkürzung für Elektromagnetische Verträglichkeit. Ist ein Sammelbegriff für die Wirkung von Funksendern auf Lebewesen und technische Systeme. Die Ansprüche an die Störfestigkeit von elektrischen Geräten sind durch das CE-Zeichen genormt. Grenzwerte für die Belastungen von Lebewesen sind dagegen noch nicht genormt.


Ethernet

ist eine Übertragungstechnik für das Local Area Network (LAN). Derzeit sind Übertragungsraten von 10 Megabit/s, 100 Megabit/s (Fast Ethernet) und 1000 Megabit/s (Gigabit-Ethernet) realisierbar.

Als Übertragungsmedium wurden lange Zeit Koaxialkabel genutzt, die heutzutage aber kaum noch anzutreffen sind. Firmennetzwerke und auch private Netze setzen überwiegend Twisted-Pair-Kabel ein, die, je nach Kategorie, auch höhere Geschwindigkeiten zulassen. Im Backbone Bereich werden Glasfaserkabel (LWL) verwendet.


Festnetz

bezeichnet das Telefonfestnetz in Deutschland. Es besteht in der Regel aus fest im Boden oder auf Masten verlegten Kupfer- bzw. Glasfaserkabeln sowie über Richtfunk-, Seekabel- oder Satellitenverbindungen zur Überbrückung von großen Distanzen oder unwegsamem Gelände. Die Anschlussart ist entweder analog oder digital (ISDN – Integrated Services Digital Network).


Firewall

Eine Firewall oder auch Firewall-Software dient dazu, Netzwerke so voneinander abzuschirmen, dass ein Ausspähen oder ein Manipulieren der Daten hinter der Firewall erschwert wird und dennoch die notwendigen Kommunikations- und Transferfunktionen zwischen den Netzwerken funktionsfähig bleiben. Oft wird ein eigenständiger Rechner für diese Aufgabe eingesetzt.


Frequenz

Maß einer Schwingung in Hz (Hertz): 1 Hz = 1 Schwingung pro Sek. Hörbare Frequenzen liegen zwischen 20 und 20.000 Hz, Funkwellen meist im MHz-Bereich (1 MHz = 1 Mio Hz).


Frequenzmodulation

Verfahren für Funkübertragungen, bei dem das Nutzsignal durch Frequenzänderungen einer Trägerschwingung transportiert wird. Das UKW-Radio (FM) ist der bekannteste Einsatzbereich.


FTP

Abkürzung für File Transfer Protocol. FTP ist ein auf dem TCP-Protokoll basierendes Übertragungsprotokoll zum Austausch von Dateien zwischen zwei Rechnern. Das Protokoll gibt die Regeln für die Datenformate und ihre Übermittlungsart an. Um eine FTP-Verbindung aufzubauen, kommuniziert ein FTP-Client mit einem FTP-Server. FTP-Clients sind häufig bereits in Webbrowser integriert, aber auch als separate Programme erhältlich.


Gateway

Ein Gateway verbindet Rechnernetze, die auf völlig unterschiedlichen Netzwerkprotokollen basieren können. Ein Gateway übersetzt hierbei unterschiedliche Protokolle. Ein Anwendungsbeispiel wäre die Konvertierung von E-Mails in SMS. Mittels eines E-Mail-zu-SMS-Gateway können Daten von einem Netzwerktyp in das andere übertragen werden. High Speed Gateways kommen auf einen Durchsatz von über 100 GBit/s.


Gigabit-Ethernet

(1000Base-T/…X) ist ein Standard, den das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) veröffentlicht hat. Der Name leitet sich aus der Geschwindigkeit (1000 MBit/s), der verwendeten Übertragungstechnik und der Verkabelung mit Twisted Pair oder Lichtwellenleiter ab.


Halten einer Verbindung

Ein Telefongespräch auf Wartestellung schalten, ohne die Verbindung zu beenden.


Helpdesk

Eine Abteilung in einem Unternehmen, an die sich Kunden oder Mitarbeiter wenden können, wenn sie Hilfe brauchen. Ein internes Helpdesk unterstützt ausschließlich interne Mitarbeiter.


Host

ist ein System, das anderen Systemen (meist Computern) Dienste und/oder Daten anbietet.


IAE

ist die Abkürzung für ISDN-Anschluss-Einheit, um die bei ISDN verwendete Endgeräte anzuschließen; meist in Form einer Anschlussdose. Diese haben in den meisten Ausführungen zwei RJ-45 Buchsen, sind aber auch mit nur einer Buchse erhältlich. Die RJ-45 Buchse hat vier belegte Kontakte (von acht verfügbaren) mit der Nummerierung a1, b1, a2 und b2, über diese werden die beiden Basiskanäle und der D-Kanal übertragen.


IMV

Abkürzung für Impulswahlverfahren. Veraltetes Wahlverfahren im Telefonnetz. Wählziffern werden durch eine definierte Anzahl von Gleichstromimpulsen dargestellt. Das Impulswahlverfahren wurde durch die Mehrfrequenzwahl (MFV) abgelöst und ersetzt.


Intranet

internes Netzwerk innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation, das die gleiche Technik wie das Internet verwendet, aber nur für den firmeninternen Gebrauch in einem lokalen Netzwerk (LAN) verwendet wird.


IP

Abkürzung für Internet Protocol. Das Internet Protocol ist ein Protokoll des TCP/IP-Modells, das für die Adressierung in Netzwerken verwendet wird. Erst dieses Protokoll ermöglicht das Internet. Das Internet Protocol teilt den gesamten Globus in Adressraume auf. Diese Adressräume sind die Grundlagen für die IP Adressen, die ein Endgerät genau benennen.


IP Adresse

ist eine 32- oder 128-stellige Binärzahl (IPv4 oder IPv6) und wird zur eindeutigen Identifizierung eines Rechners im Internet verwendet. Die Adresse setzt sich aus dem Adressraum des jeweiligen Landes, den in diesem Land vergebenen Subnetzen und der daraus vom Provider zugewiesenen, dynamischen oder statischen Adresse für einen einzelnen Rechner zusammen. Die Adressierung im Internet erfolgt meist über die URL, die von DNS-Servern (DNS – Domain Name System) in die entsprechende IP-Adresse umgewandelt wird. Die Verwendung von URL-Adressen im Internet dient nur zum einfacheren Aufruf der entsprechenden Adresse.


IP Telefonie

siehe VoIP.


ISDN

Abkürzung für Integrated Services Digital Network. ISDN ist ein internationaler Standard für digitale Kommunikationsnetze, für die Übertragung von Sprache und anderen Diensten. ISDN ist die Weiterentwicklung des analogen Kommunikationsnetzes und wird in Deutschland seit 1989 betrieben. ISDN verfügt über zwei B-Kanäle mit jeweils 64 kbit/s zur Übertragung von Sprache und Daten und einen D-Kanal mit 16 kbit/s für Steuerinformationen. ISDN bietet den Vorteil, zeitgleich zwei Gespräche führen zu können oder je einen Kanal für Telefonie und Datentransport zu nutzen. Durch die gleichzeitige Nutzung der beiden B-Kanäle lässt sich die Übertragungsgeschwindigkeit auf 128 kbit/s erhöhen (Kanalbündelung).


ISDN-Router

ist ein Gerät, mit dem ein LAN (Local Area Network) über die ISDN-Leitungen zu einem Point of Presence verbunden werden kann oder eine Standleitung bildet. Die einzelnen Rechner des Netzwerkes können so separat Dienste des Internets nutzen. ISDN-Router haben je nach Modell noch weitere Funktionen wie zum Beispiel eine Firewall.


IVR

Abkürzung für Interactive Voice Response. IVR ist eine telefonische Schnittstelle zu einem Computersystem. Es ermöglicht die Eingabe beziehungsweise die Abfrage von Informationen mittels einer Telefontastatur oder durch die menschliche Stimme. Meistens erhält man eine elektronische Antwort. Mithilfe von IVR können Zeiten in der Warteschleife sinnvoll genutzt und verkürzt werden.


Kanal

ist im technischen Sinn die allgemeine Bezeichnung für einen Übertragungsweg zwischen zwei Geräten, über denen diese kommunizieren können. Ein Kanal kann nach der Verwendung (Sprach- oder Datenkanal), dem Medium (Funk- oder optischer Kanal) oder dem Funktionsprinzip (Zeit- oder logischer Kanal) unterschieden werden.


Kanalbündlung

ist im technischen Sinn die allgemeine Bezeichnung für einen Übertragungsweg zwischen zwei Geräten, über denen diese kommunizieren können. Ein Kanal kann nach der Verwendung (Sprach- oder Datenkanal), dem Medium (Funk- oder optischer Kanal) oder dem Funktionsprinzip (Zeit- oder logischer Kanal) unterschieden werden.


Komfortleistungsmerkmale

nennt man die vom ISDN (Integrated Services Digital Network) her bekannten „besonderen“ Merkmale, wie das Anklopfen, das Rückfragen/Makeln, die Dreierkonferenz, die detaillierte Rechnung, die Sperre, die Rufweiterschaltung, die Verbindung ohne Wahl oder Rückruf bei Besetzt.


Konferenzgespräch

Dienst in digitalen Telefonnetzen, der es ermöglicht, gleichzeitig mit weiteren Teilnehmern aus beliebigen Netzen zu sprechen.


LAN

Abkürzung für Local Area Network. Ein LAN ist ein räumlich eingegrenztes Netzwerk und ist zum Beispiel auf ein Gebäude oder einen Unternehmensstandort beschränkt. LANs sind hingegen in ihrer Größe nicht beschränkt und ermöglichen zum Beispiel die gemeinsame Verwendung von Druckern oder Software durch mehrere an das LAN angeschlossene Endgeräte.


Leitungsvermittlung

ist die im Telefonnetz übliche Verbindungstechnik. Hierbei wird beim Verbindungsaufbau eine Leitung zwischen dem Anrufer und dem Angerufenen geschaltet, die bis zum Verbindungsabbau unverändert bestehen bleibt. Der Verbindungsaufbau und -abbau geschieht automatisch durch die Vermittlungsstellen.


Letzte Meile

Als Letzte Meile bezeichnet man den letzten Abschnitt der Leitung, die zum Hausanschluss bzw. zum Teilnehmerhaushalt führt. Sie wird offiziell, insbesondere als Teil des klassischen Telefonnetzes, als Teilnehmeranschlussleitung (TAL) bezeichnet. In der Regel besteht diese Leitung aus zwei Kupfer-Doppeladern, kann unter aber aus als Glasfaserkabel ausgeführt werden.


Logfile

Ein Logfile oder eine Logdatei enthält das automatisch geführte Protokoll aller oder bestimmter Aktionen von Prozessen auf einem Computersystem, sowohl von Hard- als auch Software. Die korrekte Bezeichnung dafür ist deshalb Protokolldatei. In einem Fehlerfall oder bei Bedarf können aus der Protokolldatei Rückschlüsse über die Vorgänge vor dem eigentlichen Fehler gezogen werden (u.a. Zeitpunkt, Ereignis, beteiligte Register). Hierdurch lässt sich zurückverfolgen, welche Programme oder Dienste in den Fehler involviert waren und ermöglicht so eine gezielte Fehlersuche.


LWL

Abkürzung für Lichtwellenreiter. LWLs sind die gebräuchlichen Leitungen für Backbones. LWL bestehen aus dünnen Fasern aus Glas oder Kunststoff, die in ihrem Innern Licht von einer Stelle zu einer anderen übertragen. Im deutschen Sprachgebrauch auch häufig als Glasfaserkabel- oder leitung genannt.


Makeln

Makeln ist ein Komfortleistungsmerkmal, bei dem ein Teilnehmer abwechselnd zwischen zwei aktiven Verbindungen hin- und herschalten kann. Es können nur die Teilnehmer der gerade bestehenden aktiven Verbindung miteinander sprechen. Der wartende Teilnehmer wird bis zur Wiederaufnahme des Gesprächs in der Vermittlungsstelle oder Telefonanlage gehalten.


Mehrgeräteanschluss

ISDN-Basisanschluss mit standardmäßig drei Mehrfachrufnummern und zwei Leitungen. Der Anschluss der ISDN-Endgeräte erfolgt hierbei direkt am Netzabschluss (NTBA) oder am ISDN-Internanschluss.


MFV

Abkürzung für Mehrfrequenzwählverfahren. Ersetzte das veraltete Impulswahlverfahren (IWV).


Modem

ist ein Kunstwort aus den Begriffen Modulation und Demodulation und dient der Datenübertragung zwischen zwei Systemen. Ein Modem ist ein Gerät, um digitale Signale über weite Übertragungswege zwischen zwei digitalen Endgeräten auszutauschen. Vom sendenden Modem wird ein digitales Signal auf eine Trägerfrequenz im Hochfrequenzbereich aufmoduliert, vom empfangenden Modem wird daraus die ursprüngliche Information durch Demodulieren zurückgewonnen. Beim digitalen ISDN oder bei DSL ist das nicht nötig, der Begriff hat sich aber trotzdem durchgesetzt.


Multiplex

oder Multiplexing sind Verfahren, bei denen verschiedene digitale oder analoge Datenströme über einen gemeinsamen Übertragungsweg übermittelt werden. Gängige Verfahren sind zum Beispiel Zeit- oder Frequenzmultiplexing. Ein Multiplexverfahren wird dann verwendet, wenn eine Vielzahl von Leitungen mit deutlich niedriger Bandbreite auf ein Medium mit deutlich höherer Bandbreite zusammengefasst werden sollen. Ein Demultiplexer verteilt umgekehrt die unterschiedlichen Datenströme eines Übertragungsweges auf mehrere Übertragungswege.


NAS

Abkürzung für Network Access Server. Ein NAS ist ein Server, der von einem Internet Service Provider betrieben wird und den Kunden den Zugang zum Internet ermöglicht oder im Intranet eines Unternehmens-Netzwerks den berechtigten Nutzern den Zugang zu Daten und Programmen ermöglicht. Der NAS bildet die Schnittstelle zwischen dem Zugangsnetz des Benutzers und dem Zielnetz, er übernimmt die Aufgaben Authentifizierung, Autorisierung und Accounting.


Nebenstelle

Bezeichnet bei TK-Anlagen den jeweils mit der TK-Anlage verbundenen Endgeräteanschluss (zum Beispiel Telefon, Faxgerät, Modem). Jede Nebenstelle kann auf die Anlagenleistungsmerkmale zugreifen und mit anderen Nebenstellen der selben TK-Anlage kostenfrei kommunizieren.


Netzbetreiber

ist ein Anbieter, der über eine eigene Infrastruktur (zum Beispiel Netzknoten, Kabelnetz, Glasfasernetz) verfügen. Erbauer und Vermarkter eines eigenen Fest- oder Mobilfunknetzes. Der Netzbetreiber stellt die Telefonieleistung seines Netzes auch Service-Providern zur Vermarktung zur Verfügung.


Netzknoten

Bei Wählnetzen bildet die Vermittlungsstelle den Netzknoten.


Netzvorwahl (Telefonvorwahl)

ist eine Ziffernfolge, die man beim Wählen einer Telefonnummer eingibt, um den logischen Ort zu wechseln. Eine Vorwahl besteht aus der Verkehrsausscheidungsziffer (VAZ) und der Ortnetzkennzahl (ONKZ).


Netzwerk

oder Rechnernetz, ist ein Verbund von Rechnern, Steuereinheiten und peripheren Geräten (z.B. Drucker, Speichereinheiten), die über Datenübertragungseinrichtungen wie Kabel oder Funk untereinander Informationen austauschen können. Netzwerke werden nach Größe und Art unterschieden (zum Beispiel Local Area Network und Wide Area Network oder Wireless Local Area Network und Virtual Private Network). Netzwerke besitzen meistens eine Client-Server-Struktur, die Rechte und Ressourcen auf einem Server für den Einzelnen (Client) vergeben kann. Zudem unterscheiden sich Netzwerke noch in strukturellen Aufbau (Stern, Bus, Ring), ihrer Zugriffskontrolle (Ethernet, Token-Ring) und ihrem Übertragungsmedium (Kupfer, Glasfaser, Funk) voneinander. Der Transport von Daten und Steuerinformationen ist über Protokolle geregelt. Sie beschreiben genau wie Verbindungen aufgebaut und Informationen übertragen werden können und regeln Fehlererkennung und Verschlüsselung.


NT

Abkürzung für Network Terminator – Netzabschluss. Der Eigentümer der Leitungsnetzes verlegt ein Kupferkabel bis zu diesem Anschlusspunkt. Hier wird dann die jeweilige Schnittstelle für den ISDN-Anschluss angeschlossen, im Normalfall eine S0-Schnittstelle.


NTBA

Abkürzung für Network Termination Basisanschluss. Ist der Netzabschluss an einem ISDN-Basisanschluss. Dieser ist Netzabschluss wird technisch durch eine kleine Box realisiert, dem Netzabschlussgerät. Vom NTBA wird die Umsetzung der 2-Draht-Leitung in eine hausinterne 4-Draht-Leitung (ISDN intern, S0-Schnittstelle) vorgenommen.


Nutzkanal

Entspricht einer Telefonleitung im Festnetz. Bei einem ISDN-Basisanschluss sind zwei Nutzkanäle mit je 64 kbit/s Datenübertragungsrate verfügbar.


Ortsnetz

ist die Summe aller Anschlüsse, die unter der selben Ortsnetzkennzahl erreichbar sind. Die numerische Grenze eines Ortsnetzes orientieren sich in der Regel an den räumlichen Stadt- und Gemeindegrenzen.

In einem Ortsnetz laufen die Teilnehmeranschlussleitungen sternförmig in der Ortsvermittlungsstelle zusammen. Kleinere Orte teilen sich häufig eine Vermittlungsstelle, große Städte haben hingegen mehrere Vermittlungsstellen. Von der Ortsvermittlungsstelle führen die Leitungen zur Fernvermittlungsstelle.


Ortsnetzkennzahl

auch Ortsvorwahl oder Vorwahl, ist eine Nummer, welche die Anschlüsse eines Ortsnetzes eindeutig kennzeichnet. Für die Vergabe ist die Bundesnetzagentur verantwortlich.


Parken

ist  das Dienstmerkmal „Anklopfen“ an einem Telefon aktiviert, so kann ein Teilnehmer zwischen zwei Gesprächspartnern hin und her schalten (Dienstmerkmal: Makeln). Das Gespräch, welches gerade nicht aktiv geführt wird, wird geparkt beziehungsweise gehalten.


PIN

Abkürzung für Personal Identification Number. Eine Identifikationnummer, mit der sich ein Benutzer an einem Endgerät anmeldet beziehungsweise identifiziert. Die bekannteste Verwendung ist die PIN-Abfrage an einem Mobilfunktelefon oder ab einem Geldautomaten.


PoE

Abkürzung für Power Over Ethernet (aus dem Englischen „Leistung über Ethernet). PoE bezeichnet ein Verfahren, mit dem netzwerkfähige Geräte über das achtadrige Ethernet-Kabel mit Strom versorgt werden können.


Primärmultiplexanschluss

ISDN-Anschluss, der bis zu 30 B-Kanäle mit jeweils 64 kbit/s und einen D-Kanal zur Verfügung stellt. Dieser ISDN-Anschluss wird nur als Anlagenanschluss angeboten und ist für professionelle Anwender mit größeren Telekommunikationssystemen vorgesehen.


Proxy-Server

ist ein vermittelnder Server zwischen Internet und Intranet oder einem einzelnen Rechner, mithilfe dessen die Kommunikation gesteuert und beeinflusst werden kann. Proxy-Server dienen dem Schutz dahinterliegender Systeme oder Endgeräte. Datenpakete können ohne Weitergabe der IP-Adresse des eigentlich anfragenden Endgerätes anonymisiert abgerufen, zwischengespeichert, analysiert und gegebenenfalls gelöscht werden. Die Zwischenspeicherung von Daten hat zudem den Vorteil, dass oft abgerufene Daten schneller zur Verfügung stehen.


Remote Control / Support

bezeichnet ein Verfahren, ein Endgeräte (zum Beispiel PC oder Telefonanlage) über eine räumliche Entfernung warten und bedienen zu können (Fernwartung). Hierdurch entfallen Zeit und Kosten für die Anfahrt. Die Fernwartung wird technisch mithilfe einer Verbindung über das Telefonnetz oder dem Internet zum jeweiligen Endgerät realisiert. Für den direkten Zugriff muss ein Administrator sich mittels Log-In entsprechend am Endgerät anmelden. Nach der Anmeldung kann der Administrator das System steuern und Wartungs- oder Reparaturarbeiten durchführen.


Richtfunk

Drahtlose Verbindung zwischen zwei oder mehreren Punkten (Point-to-Point, Poit-to-Multipoint) über größere Entfernungen per Richtstrahlantennen (in der Regel mit Sichtverbindung). Richtfunk dient hauptsächlich der Übertragung von Bündeln von Sprach- und Datenkanälen sowie Fernseh- und Tonprogrammen, die über Entfernungen von mehr als 100 Km empfangen werden können.


Router

sind Netzwerkgeräte, die Netzwerkpakete zwischen mehreren Rechnernetzen weiterleiten können und so zwei oder mehrere Subnetze zu einem gemeinsamen Netzwerk verbindet. Router treffen ihre Weiterleitungsentscheidung anhand von Informationen aus der Netzwerk-Schicht 3 (in der Regel ist das die IP-Adresse) oder höher. Viele Router übersetzen dabei auch zwischen privaten und öffentlichen IP-Adressen oder bilden Firewall-Funktionen durch ein Regelwerk ab.


Routing

bezeichnet in der Netzwerktechnik das Weiterleiten von Daten zu einem bestimmten Ziel in einem anderen Netzwerk. In Netzwerke, die auf Paketvermittlung basieren, ist dabei die Weiterleitung von Datenpaketen gemeint. Die Weiterleitung kann dabei von unterschiedlichen Kriterien wie Zeit, Entfernung oder Kosten abhängig sein und wird für jedes Paket neu ermittelt.


Rückruf bei Besetzt

ist ein ISDN-Dienst. Eine Verbindung wird automatisch hergestellt, sobald der Status „besetzt“ am Zielanschluss aufgehoben ist. Nach Freiwerden des Zielanschlusses, erfolgt die Signalisierung beim Anschluss des Anrufers. Hebt dieser seinen Hörer ab, wird automatisch eine Verbindung hergestellt. Zuvor muss jedoch der Rückruf vom Anrufer an seinem Endgerät aktiviert werden.


Rufumleitung

Dienst in digitalen Telefonnetzen, der die Umleitung von Anrufen zu frei bestimmbaren Zielen ermöglicht. Es bestehen vier Varianten der Rufumleitung: unbedingte (immer), bei Nichtannahme, bei Nichterreichbarkeit und im Besetztfall.


Runfnummernübermittlung

siehe CLIP und CLIR.


S0-Bus

ist bei ISDN eine Schnittstelle für maximal acht digitale Endgeräte, die die Inhouse-Verkabelung mit dem NTBA (Network Termination for ISDN Basic rate Access) verbindet. Die technische Realisierung erfolgt über vier Kupferadern (zwei Doppeladern), über die zwei B-Kanäle für die Datenübertragung und ein D-Kanal zur Steuerung zur Verfügung stehen. Die B-Kanäle besitzen eine Datenübertragungsrate von jeweils 64 kbit/s und können durch Kanalbündelung zu 128 kbit/s zusammengeschlossen werden. Analoge Geräte können mithilfe Analog-Digital-Umsetzer angeschlossen werden.


S0-Schnittstelle

international standardisierte Schnittstelle am ISDN-Basisanschluss (NTBA), sowohl für den Anschluss einer TK-Anlage (Anlagenanschluss) als auch für den Anschluss von ISDN-Endgeräten (Mehrgeräteanschluss) vorgesehen.


Server

ist ein Programm auf einem speziellen Rechner, dass in einem Netzwerk den angeschlossenen Computern Ressourcen und Dienste zur Verfügung stellt. In der Umgangssprache wird der Begriff auch für die Hardware verwendet, auf welcher die Server-Software installiert ist. Server können spezielle Aufgaben übernehmen wie zum Beispiel E-Mail-Server, File-Server oder Web-Server.

Potenzielle Nutzer müssen beim jeweiligen Server mittels Log-In anmelden und bekommen abhängig vom jeweiligen Benutzerkonto Rechte und Ressourcen zugeteilt. Diese Rechte bestimmen zum Beispiel, auf welche Ressourcen ein Nutzer zugreifen darf und in welchem Umfang dieser Dateien beeinflussen kann.


Service-Provider

ist Diensteanbieter, der Telefonieleistungen oder Mehrwertdienste vermarktet, aber kein eigenes Netz besitzt, sondern Netze von Verbindungsnetzbetreibern benutzt. Ein Service Provider gestaltet seine eigenen Tarife und verwendet in der Regel auch ein eigenes Abrechnungssystem.


SIP

ist die Abkürzung für Session Initiation Protocol. SIP wird für die Internet-Telefonie und die Verteilung von Multimedia-Angeboten verwendet. Während das Session Initiation Protocol den Aufbau, die Steuerung und den Abbau der Verbindungen regelt, sind für die Vereinbarungen über den Transport der Daten andere Protokolle, wie SDP (Session Description Protocol), verantwortlich. Das Session Initiation Protocol besitzt Leistungsmerkmale wie Identitätsübermittlung, Anrufweiterleitung oder Konferenzschaltung.


Skill-based Routing

Die eingehenden Anrufe werden basierend auf den Fähigkeiten der Agenten im Call Center entsprechend geroutet. Hierdurch soll erreicht werden, dass der Agent mit den besten Fähigkeiten für ein bestimmtes Problem eines Anrufers dieses Gespräch auch entsprechend entgegennimmt, um den Anruf optimal in der möglichst geringsten Zeit zu bearbeiten.


Splitter

ist ein Gerät zur Trennung der ADSL-Frequenzen , die für digitale Daten benutzt werden, von denen,  die für die Sprachübertragung der Telefonie genutzt werden. Ein Splitter besitzt Anschlüsse für Telefon, Nebenstellen und das DSL-Modem und wird an die Haupttelefondose angeschlossen. Wird ein Splitter verwendet, müssen alle Endgeräte (Telefone) anschlusstechnisch hinter dem Splitter liegen.


Standleitung

ist technisch gesehen eine ständige Verbindung von zwei Kommunikationsteilnehmern über öffentliche Telefonleitungen. Firmen benutzen Standleitungen, um verschiedene Firmenstandorte dauerhaft zu verbinden oder das interne Firmennetzwerk mit dem Internet zu verbinden. Standleitungen können sowohl für Datenübertragungen als auch für Telefonie genutzt werden. Je nach Leitungsart (Kupferdoppelader, Glasfaserleitung) unterscheiden sich die Datenübertragunsraten signifikant.


Supervisor

ist ein Agent mit einfachen Verantwortungsbereichen wie für die ordentliche Gesprächsweiterleitung und -bearbeitung seiner Agenten-Gruppe.


Switch

ist eine Hardware-Einheit in Netzwerken, an die einzelne netzwerkfähige Endgeräte sowie Subnetze angeschlossen werden können. Ein Switch besitzt meist 12, 24 oder 48 Ports (Anschlüsse), die die angeschlossenen Endgeräte sternförmig verbinden. Der Datenverkehr wird direkt zwischen den beteiligten Endgeräten übertragen. Switches besitzen je nach Ausstattung Management-Funktionen und können den Datenverkehr analysieren und somit beeinflussen oder können angeschlossenen Systeme in virtuelle Netze aufteilen (VLAN).


T1

ist die Bezeichnung für eine digitale Multiplex-Datenleitung des amerikanischen Telefonsystems. Eine Multiplex-Datenleitung besteht aus 24 zusammengeschalteten Sprachkanälen und arbeitet mit 1,544 Mbit/s Bandbreite (T1). Eine T2 Multiplex-Datenleitung besteht aus 96 Sprachkanälen mit 6,312 Mbit/s Bandbreite. Eine T3 Multiplex-Datenleitung besteht aus 672 Sprachkanälen mit 44,736 Mbit/s Bandbreite. Und eine T4 Multiplex-Datenleitung besteht aus 4.032 Sprachkanälen mit 274,176 Mbit/s Bandbreite.

Die Multiplex-Datenleitung T1 bis T4 entspricht von der Funktion her der europäischen Norm E1 bis E5, welche jedoch vom Leistungsumfang andere Abstufungen besitzen. So gebündelten Leitungen werden zum Beispiel zur Anbindung von Firmen an das Internet genutzt, zur Vernetzung unterschiedlicher Firmenstandorte und als Backbones.


TAE

Abkürzung für Telekommunikations-Anschlusseinheit. In Deutschland entsprechende TAE-Steckdosen zum Anschluss von Enderäten an das Telefonnetz. TAE-Stecker und -Steckdosen sind in zwei Varianten verfügbar: der F- und der N- Kodierung. „F“ steht für Fernsprechen; d.h. diese Stecker sind an Telefonen angebracht. „N“ steht für Nichtfernsprechen. Das heißt, diese Stecker sind an Zusatzgeräten, wie zum Beispiel Faxgeräten, Modems, Anrufbeantwortern, angebracht.


TCP/IP

Abkürzung für Transmission Control Protocol / Internet Protocol (TCP/IP). TCP/IP ist eine Familie von Netzwerkprotokollen und wird wegen ihrer großen Bedeutung für das Internet auch als Internetprotokollfamilie bezeichnet, die als Basis für die Telekommunikation in Netzwerken benutzt werden (seit 1. Januar 1983 Standard im Internet).


TK-Anlage

Abkürzung für Telekommunikations-Anlage. Der Leistungsumfang einer TK-Anlage ist herstellerspezifisch und ermöglicht zum Beispiel den Betrieb von durchwahlfähigen Nebenstellen, kostenlosen Gesprächen innerhalb einer entsprechenden Anlage, einem automatischen Rückruf bei besetzter Nebenstelle oder auch Konferenzgespräche.


Tonwahl

siehe MFV und DTMF.


Unified Communication (UC)

(englisch für „vereinheitlichte Kommunikation“), oft auch Real-Time Communication (RTC) (englisch für „Echtzeitkommunikation“) genannt, ist ein Marketing-Begriff und beschreibt die Integration von Kommunikationsmedien in einer einheitlichen Anwendungsumgebung. Die Idee hinter Unified Communications ist, durch eine Zusammenführung aller Kommunikationsdienste und die Integration mit Präsenzfunktionen, wie sie aus Instant Messengern bekannt sind, die Erreichbarkeit von Kommunikationspartnern in verteilter Arbeit zu verbessern und so geschäftliche Prozesse zu beschleunigen. UC kann als Erweiterung von Unified Messaging verstanden werden


Unified Messaging

bezeichnet ein Verfahren, in jeglicher Form eingehende und zu sendende Nachrichten (zum Beispiel Voice-Mail, E-Mail, Fax, SMS, MMS etc.) in eine einheitliche Form zu bringen und dem Nutzer über verschiedenste Access-Clients Zugang auf diese zu gewähren (Festnetz- oder Mobiltelefon, E-Mail-Client).


V.24

Norm für die serielle Schnittstelle, über die Daten übertragen werden. Die Schnittstelle wird zum Beispiel bei einem Modem zum Anschluss an das analoge Telefonnetz eingesetzt.


V.90

Damit Modems verschiedener Hersteller untereinander Daten austauschen können, sind die Befehlssätze entsprechend standardisiert und die technischen Anforderungen genormt. So benutzen Modems mit einer Übertragungsrate bis zu 28,800 kbit/s den V.24-Standard. Modems mit einer Übertragungsrate von bis zu 56 kbit/s verwenden den V.90-Standard.


VDSL

Abkürzung für Very High Speed Digital Subscriber Line. VDSL ist eine Erweiterung der ADSL- und SDSL-Standards, die wesentlich höherer Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglicht. Es bestehen zwei Varianten:

  • VDSL 1 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 52 Mbit/s im Download und 11Mbit/s im Upload
  • VDSL 2 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s (in Deutschland verwendet).

Es ist ein symmetrisches Übertragungsverfahren, bei dem Download- und Uploadgeschwindigkeit gleich sind gleich.


Vermittlungsstelle

Netzknoten im öffentlichen Telekommunikationsnetz. Unterschieden wird bei einer Vermittlungsstelle zwischen Ortsvermittlungsstellen und Fernvermittlungsstellen.


Voice-Mail

oder auch Mailbox (Anrufbeantworterfunktion). Mitteilungsaufzeichnung durch ein bestimmtes Endgerät, Dienst oder Leistungsmerkmal (Unified Messaging).


VoIP

Abkürzung für Voice over Internet Protocol. Mit VoIP ist es möglich, Telefongespräche über IP-basierte Netzwerke, wie zum Beispiel dem Internet, führen. Für VoIP muss der Nutzer über einen schnellen Internetanschluss, einen Dienstanbieter und der jeweils zugehörigen Hardware (z.B. VoIP-Modem oder bei TK-Anlagen ein VoIP-Baugruppe) verfügen.

Die Telefonie mittels VoIP ist zu den herkömmlichen Varianten sehr günstig und verdrängt nach und nach die Telefonie über das Festnetz. Ein Nachteil der Technik ist, dass ohne bestehende DSL-Anbindung nicht telefoniert werden kann.


VPN

Abkürzung für Virtuelle Private Netze. Der Fachbegriff VPN bezeichnet Telekommunikations-Dienstleistungen in einem öffentlichen oder privaten Netz, hinter denen jedoch kein eigenes Netzwerk steht. Für die Realisierung solcher virtuellen Netzwerke bestehen mehrere Varianten.


WAN

Abkürzung für Wide Area Network. Bezeichnet ein Weitverkehrsnetz, dass über die Größe eines Metropolitan Area Networks (MAN) hinaus geht, aber noch keinen globalen Charakter ähnlichem dem Internet hat.


Westernstecker

auch RJ-45-Stecker. Ist ein für ISDN-Endgeräte verwendeter Stecker mit acht Kontakten. Der Name leitet sich von der us-amerikanischen Telefongesellschaft und Entwicklerfirma Western Bell ab. Westerntelefonstecker für analoge Telefone besitzen vier oder sechs Kontakte.


WLAN

Abkürzung für Wireless Local Area Network, bezeichnet ein auf Funk basierendes Netzwerk, das den drahtlosen Zugang zu Netzen wie zum Beispiel dem Internet ermöglicht. WLAN wurde erstmals mit der Norm 802.11 IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) im Jahr 1997 standardisiert und anschließend mehrmals überarbeitet. Folgende Normen sind gängig:

  • Norm 802.11, Übertragungsrate 2 MBit/s, Frequenzband 2,4 GHz
  • Norm 802.11a, Übertragungsrate 54 MBit/s, Frequenzband 5 GHz
  • Norm 802.11b, Übertragungsrate 11 MBit/s, Frequenzband 2,4 GHz
  • Norm 802.11g, Übertragungsrate 54 MBit/s, Frequenzband 2,4 GHz
  • Norm 802.11n, Übertragungsrate 300 – 600 MBit/s, Frequenzband 2,4 GHz oder 5 GHz

WLL

Abkürzung für Wireless Local Loop. Ist ein Sammelbegriff für die funktechnische Anbindung von Endgeräten an die Vermittlungsstellen kabelgebundener Festnetze. Ein Wireless Local Loop überbrückt die „Letzte Meile“ von den Ortsvermittlungsstellen zu den Haushalten und wird eingesetzt, falls eine herkömmliche Anbindung nicht machbar oder zu kostenintensiv sein sollte.

Besonders in der Übermittlung von Datenströmen für die Internetanbindung ist die WLL-Technik eine Alternative, da in vielen ländlichen Gebieten viele neue Vermittlungsstellen errichtet werden müssten, um vereinzelte Haushalte mit einem Breitbandanschluss zu versorgen.